Ich stehe für eine Politik, die gemeinsam denkt und klar entscheidet.
Ich bin in Dinkelscherben aufgewachsen und habe hier schon früh Verantwortung übernommen – im Ehrenamt, in Vereinen, in der Gastronomie und später in der Kommunalpolitik. Ich kenne diesen Ort aus vielen Perspektiven: aus dem Arbeitsalltag, aus dem Vereinsleben und aus der politischen Verantwortung.
Erfahrung aus dem Gemeinderat – fundiert und verantwortungsvoll
Seit vier Jahren bin ich Mitglied des Marktgemeinderats von Dinkelscherben. Ich arbeite im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss und habe dort tiefe Einblicke in die finanziellen, strukturellen und organisatorischen Grundlagen unserer Gemeinde gewonnen. Diese Arbeit hat mir gezeigt, wie wichtig saubere Vorbereitung, klare Zuständigkeiten und transparente Entscheidungswege sind. Entscheidungen werden im Gemeinderat getroffen – und genau deshalb müssen Analyse, Lösungsvorschläge und Fakten in der Verwaltung solide erarbeitet sein.
Short facts über deinen Bürgermeisterkandidaten für Dinkelscherben
31
Jahre jung
4
Jahre Mitglied der Grünen
4
Jahre im Gemeinderat von Dinkelscherben

Arbeiten, wo das Leben stattfindet
Neben meiner politischen Arbeit habe ich beruflich unterschiedliche Verantwortung getragen. Ich habe gastronomische Betriebe im Ort mit aufgebaut und geleitet, in der Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet und war Teil der Bewirtung des Panoramadecks im Freibad Dinkelscherben. Aktuell bin ich bei der Deutschen Post angestellt – eine Tätigkeit, die Bodenständigkeit verlangt und einen direkten Blick auf die Lebensrealitäten vieler Menschen ermöglicht.
Theorie und Praxis im Zusammenspiel
Soziale Themen begleiten mich seit vielen Jahren. Durch Schule, Fachoberschule und mein Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg habe ich mich intensiv mit gesellschaftlichen Zusammenhängen, sozialer Verantwortung und öffentlichem Handeln auseinandergesetzt. Ergänzt wird diese Perspektive durch praktische Einblicke in soziale Einrichtungen wie Kindergarten, Schule und Hospital. Theorie und Praxis zusammenzudenken, prägt meinen Zugang zu kommunalpolitischen Entscheidungen bis heute.
Vereinsleben als prägende Erfahrung
Ich war nie nur in einem Bereich zuhause. In meiner Jugend habe ich in Dinkelscherben vieles ausprobiert – Tennis, Fußball, Basketball, Wasserwacht – und dabei an vielem Gefallen gefunden. Dieses Hineinschnuppern in unterschiedliche Vereine und Gemeinschaften hat meinen Blick geweitet und mein Verständnis für verschiedene Sichtweisen geprägt. Genau das hilft mir heute, Zusammenhänge zu erkennen und Lösungen zu entwickeln, die tragen.
Fragen zur Kandidatur von Joachim
Wie ich Führung verstehe
Gute Führung bedeutet für mich, klare Rahmen zu setzen, Zuständigkeiten zu klären und Entscheidungen nachvollziehbar vorzubereiten.
Dazu gehört auch ein verantwortungsvolles Risikomanagement: Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Auswirkungen realistisch einzuschätzen und Entscheidungen so vorzubereiten, dass finanzielle, ökologische und soziale Risiken minimiert werden. Nicht alles lässt sich vermeiden – aber vieles lässt sich vorausschauend steuern.
Neue Perspektiven für eine moderne Kommunalpolitik
In den vergangenen Jahren hat in der Verwaltung bereits ein spürbarer Generationenwechsel stattgefunden. Neue Kompetenzen, moderne Arbeitsweisen und frische Perspektiven sind dort selbstverständlich geworden. Diesen Wandel sollte auch der Gemeinderat widerspiegeln: durch eine gute Verbindung aus Erfahrung und neuer Verantwortung, durch zeitgemäße Arbeitsformen und den Mut, Dinge weiterzuentwickeln.
Eine moderne kommunale Vertretung lebt von unterschiedlichen Perspektiven. Dazu gehört für mich ganz selbstverständlich, dass Frauen im Gemeinderat stärker vertreten sind. Unterschiedliche Lebensrealitäten und Erfahrungen führen zu ausgewogeneren Entscheidungen und stärken die Qualität kommunalpolitischer Arbeit insgesamt.
Natur, Umwelt und Gesundheit – Verantwortung ganzheitlich denken
Natur- und Umweltschutz sind für mich keine isolierten Politikfelder, sondern Querschnittsaufgaben. Sie müssen bei allen kommunalen Entscheidungen mitgedacht werden – in der Bauleitplanung, in der Landwirtschaft, in der Mobilität, in der Energieversorgung und im Alltag unserer Gemeinde. Nachhaltigkeit entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch konsequente Abwägung im gesamten Handeln.
Dabei gehören Gesundheit und Natur untrennbar zusammen.
Eine intakte Umwelt, saubere Luft, gesunde Böden und lebenswerte Räume sind die Grundlage für Gesundheit, Lebensqualität und ein gutes Zusammenleben aller Generationen. Wer kommunal Verantwortung trägt, muss diese Zusammenhänge ernst nehmen und langfristig denken – im Interesse der Menschen vor Ort.
Der „Grüne Tisch“: Austausch statt Gegeneinander
Mir ist wichtig, Zielkonflikte offen zu benennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Deshalb möchte ich in Dinkelscherben wieder einen „Grünen Tisch“ etablieren: ein vom Gemeinderat legitimiertes Austausch- und Arbeitsformat, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Verwaltung, Umwelt- und Naturschutz, Vereinen sowie weiteren relevanten Akteuren regelmäßig zusammenkommen. Ziel ist es, frühzeitig ins Gespräch zu kommen, Perspektiven zusammenzuführen und tragfähige Entscheidungen vorzubereiten.
So verstehe ich Umweltpolitik vor Ort: dialogorientiert, faktenbasiert und lösungsorientiert – mit dem Anspruch, ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Vernunft und soziale Belange miteinander zu verbinden.
Was mich antreibt
Mir ist wichtig, Betroffene zu Beteiligten zu machen.
Ich bin überzeugt, dass gute Lösungen entstehen, wenn Bürgerinnen und Bürger frühzeitig eingebunden werden, wenn Verwaltung und Gemeinderat offen zusammenarbeiten und Entscheidungen transparent getroffen werden.
Mich treibt der Anspruch an, Verantwortung aktiv wahrzunehmen und Dinge weiterzuentwickeln – mit klaren Prioritäten, realistischer Einschätzung der finanziellen Möglichkeiten und einem Blick für das Machbare. Dinkelscherben hat das Potenzial, mit konsequenter Arbeit und einem offenen Dialog gut für die Zukunft aufgestellt zu sein.
Mit begrenzten Mitteln sinnvoll wirken – für ein lebendiges Dinkelscherben.

Das Team der Grünen für Dinkelscherben
Das Team der Grünen für Dinkelscherben tritt geschlossen zur Kommunalwahl 2026 an und engagiert sich für eine transparente und zukunftsorientierte Arbeit im Gemeinderat. Gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten setzen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für eine soziale, ökologische und bürgernahe Entwicklung der Marktgemeinde ein. Verwurzelt in Dinkelscherben und getragen von den Werten von Bündnis 90/Die Grünen, steht das Team für Verantwortung, Dialog und lösungsorientierte Kommunalpolitik vor Ort.



