Verkehr & Infrastruktur
Infrastruktur als Pflichtaufgabe ernst nehmen.
Eine funktionierende Infrastruktur ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine dauerhafte Pflichtaufgabe der Gemeinde. Sie ist Grundlage für Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Teilhabe.
Für Dinkelscherben bedeutet das: bestehende Infrastruktur zuverlässig erhalten, notwendige Investitionen rechtzeitig planen und Entwicklungen vorausschauend steuern – in allen Ortsteilen gleichermaßen.
Mir ist wichtig, Verkehr und Infrastruktur nicht kurzfristig, sondern langfristig zu denken – mit Blick auf Sicherheit, Finanzierbarkeit und Versorgungssicherheit.

Straßen, Brücken sowie Wasser- und Abwassernetze sichern
Straßen, Brücken sowie Wasser- und Abwassernetze gehören zu den wichtigsten Pflichtaufgaben der Gemeinde. Viele dieser Anlagen sind altersbedingt stark beansprucht und müssen regelmäßig überprüft, instand gehalten und schrittweise erneuert werden.
Dabei gilt: Erhalten vor Erneuern – vorausschauend investieren statt auf Verschleiß reagieren.
Durch eine klare Priorisierung nach Zustand und Nutzung sollen:
Sicherheitsrisiken minimiert
Schäden frühzeitig behoben
Folgekosten begrenzt
und die Versorgungssicherheit dauerhaft gewährleistet werden.
Wasser- und Abwassernetze zukunftsfähig aufstellen
Die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung gehören zu den sensibelsten kommunalen Aufgaben. Unsere Netze sind in Teilen stark in die Jahre gekommen und an einzelnen Stellen anfällig für Verschleiß, Störungen und hygienische Risiken.
Deshalb müssen Wasser- und Abwassersysteme als Gesamtsystem neu gedacht werden – mit Blick auf:
steigende und schwankende Verbrauchsmengen
veränderte Umwelt- und Klimabedingungen
langfristige Versorgungssicherheit
Gleichzeitig ist mir wichtig, offen und ehrlich über Kosten zu sprechen. Wasser hat seinen Preis, weil Wartung, Kontrolle und Erneuerung der Netze aufwendig sind. Transparenz darüber, warum Gebühren so sind, wie sie sind, schafft Verständnis und Vertrauen.
Sichere Wege für Alltag und Schulweg
Sichere Verkehrswege sind ein zentraler Bestandteil einer funktionierenden Gemeinde. Der Ausbau und die Verbesserung von Rad- und Gehwegen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg.
Durch:
klare Verkehrsführungen
sichere Querungen
und eine bessere Abstimmung zwischen Auto-, Rad- und Fußverkehr
soll Mobilität in Dinkelscherben sicherer, übersichtlicher und alltagstauglicher werden.
E-Mobilität sinnvoll integrieren
E-Mobilität ist ein Baustein zukunftsfähiger Mobilität – dann, wenn sie gut geplant und in bestehende Strukturen eingebettet wird. Der Ausbau zusätzlicher Lademöglichkeiten, etwa an gut erreichbaren Knotenpunkten wie dem Bahnhof in Dinkelscherben, soll die Nutzung von Elektrofahrzeugen auch im ländlichen Raum praktikabler machen.
Dabei geht es nicht um Symbolpolitik, sondern um konkreten Nutzen und realistische Umsetzung.
Infrastruktur, Verkehr und Wirtschaft zusammendenken
Eine leistungsfähige Infrastruktur ist auch Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung. Gewerbe, Handwerk und lokale Produktion brauchen:
funktionierende Verkehrswege
verlässliche Versorgung
und planbare Rahmenbedingungen
Verkehr, Infrastruktur und Wirtschaft dürfen deshalb nicht getrennt gedacht werden. Ziel ist es, Wertschöpfung vor Ort zu ermöglichen
Nachhaltiges Mobilitätskonzept „Dinkelscherben 2035“
Mit dem Mobilitätskonzept „Dinkelscherben 2035“ soll eine langfristige, nachhaltige Strategie entwickelt werden. Ziel ist es, Verkehr ganzheitlich zu betrachten – vom Individualverkehr über den öffentlichen Nahverkehr bis hin zu Rad- und Fußwegen.
Das Konzept soll dem Gemeinderat als fundierte Entscheidungsgrundlage dienen und eine verlässliche Orientierung für zukünftige Investitionen bieten. So werden Maßnahmen aufeinander abgestimmt, Risiken frühzeitig erkannt und Fehlentwicklungen vermieden.